Chancen und Fallstricke beim Online-Marketing für Start-Ups

Wenn man dem Volksmund glauben darf, ist „aller Anfang“ vermeintlich schwer. Auf Diäten oder andere Neujahrsvorsätze mag das sicherlich zutreffen. Worauf es nicht zutreffen muss, ist das Online Marketing für Start-Ups.

Der WAKA-BAG

Der WAKA-BAG

Seit letztem Jahr hatte die OMH die spannende Gelegenheit, ein Start-Up bei seinen ersten Schritten zu begleiten. Vom Aufbau der Webpräsenz über die Erarbeitung des Kommunikationsplans bis zur Umsetzung durften wir bei allem ganz von Anfang an dabei sein.

Unser Kunde Textility GmbH mit dem Produkt WAKA-BAG hat ein neuartiges Heiz- und Kühlkissen entwickelt, dass komplett ohne Kabel oder Elektrizität funktioniert und zugleich in 4 Stufen temperaturverstellbar ist. Was so innovativ ist, hat aber leider auch immer einen Haken, den wohl viele Start-Ups kennen: Wenn potenziellen Kunden ein neuartiges Produkt nicht bekannt ist, können sie es logischerweise auch nicht kaufen, weil sie gar nicht erst danach suchen.

Um dieses und andere Fettnäpfchen zu vermeiden, kamen wir ins Spiel. Und unsere spannenden Erkenntnisse nach fast einem halben Jahr möchten wir euch deshalb nun in einem Blogeintrag vorstellen.

Worauf man beim Online-Marketing für Start-Ups achten sollte

Auf den ersten Blick scheinen sich die Kommunikationskonzepte, die man für alteingesessene Firmen und Neugründungen entwickelt, nicht zu unterscheiden. Aber dieser Schein trügt. Auf einer „grünen Wiese“ zu beginnen, birgt jede Menge Stolperfallen, aber auch mindestens genauso viele Gelegenheiten und Chancen. Wer vorausschauend Markenbekanntheit generiert, kann allerdings viele positive Effekte daraus zielen.

Bei grossen Firmen sind Corporate Identity und Markenbekanntheit häufig bereits gefestigt. Ob im Guten oder Schlechten fährt man auf bestehenden Wegen. Jeder kennt die Marke und versteht, was sie ausdrückt. „Google? Klar… Modern, frisch, smart!“ Wer eine kongruente und relevante Markenidentität hat, hat es in diesem Bereich natürlich leichter: Die Werbebotschaften schreiben sich praktisch von selbst.

Wer allerdings mit seinem Markenkern aus der Zeit gefallen ist, kämpft gegen widrige Umstände an. Wussten Sie beispielsweise, dass Opel sich seit 2017 mit ihrem neuen Claim „Die Zukunft gehört allen“ als innovative Automarke verstanden wissen will? Falls ja, gehören sie zur Minderheit. Der Versuch die Marke Opel zu „modernisieren“ hat – allen Massnahmen zum Trotz – nach wie vor einen schweren Stand.

Markenidentität im Online-Marketing Start-Ups

Gerade deshalb ist es beim Online-Marketing für Start-Ups wichtig, bereits frühzeitig darauf zu achten, welche Kundengruppen man wie anspricht und welche Wertversprechen und Eigenschaften man damit kommuniziert. Einfach bewerkstelligen lässt sich das, indem man sich beispielsweise fragt „Welche Kundengruppe stelle ich in meinen Werbematerialien dar?“ Gerade in Hinblick auf seine Markenidentität ist man als neues Unternehmen aber auch deutlich flexibler und kann so relativ ungestört auf seine „gewünschte“ Markenidentität hinarbeiten, während man Brand Awareness schafft.

Wo Start-Ups weiter für weniger Geld kommen

Die grösste Sorge von Jungunternehmern gilt verständlicherweise dem Werbebudget. Ohne die ersten Umsätze will jede Ausgabe wohlüberlegt sein. Und mit den tiefen Taschen von Weltkonzernen kann man natürlich auch nicht mithalten. Diese Sorge ist in Teilen allerdings unbegründet. Gerade im Online-Bereich ist nicht jeder Franken gleich viel Wert.

Wenn es beispielsweise um Google Ads oder Facebook-Werbeanzeigen geht, gewinnt inzwischen längst nicht mehr das höchste, sondern das beste Gebot die Auktion um den Werbeplatz. Denn für diese Werbeplattformen ist Aufmerksamkeit wertvoller als Bares: Wer spannende Anzeigen ausspielt, verbessert damit auch die Nutzererfahrung auf deren Seite.

Das heisst konkret, dass eine interessante Anzeige zu einem Gebot von 50 Rappen oftmals viel häufiger ausgespielt wird, als eine generische Anzeige für ein Vielfaches des Geldbetrags. Wer Neuheitscharakter hat, hat deshalb in diesem Bereich einen klaren Vorteil.

Und auch jenseits des Perfomance Marketings – nämlich bei organischen Beiträgen – haben es Start-Ups leichter als noch zu Papierzeiten. Diese kosten, ganz egal ob für den Milliardenkonzern oder das 1-Mann-Unternehmen, für alle dasselbe. Nichts. Trotzdem kommt hier wieder die Markenbekanntheit ins Spiel. Je bekannter die Marke oder das Produkt, desto mehr Leute sehen die Beiträge auch organisch, weil sie mehr mit ihnen interagiert wird (Gefällt mir, Kommentare, Teilen).

Entsprechend sollten vor allem Start-Ups hier stetig am Ball bleiben und konstant relevante Informationen ausspielen, um langfristig eine engagierte Community aufzubauen.

Gemeinsam wachsen

Der WAKA-BAG im OMH-Design

WAKA-BAG im OMH-Design

Doch das schönste am Arbeiten mit anderen jungen Firmen ist es, gemeinsam zu wachsen und von symbiotischen Effekten zu profitieren. Viele unserer Kunden bekamen Ende letzten Jahres eine handgeschriebenen Weihnachtskarte und ein kleines Goodie als Dankeschön zugestellt. Das Präsent? Ein WAKA-BAG im OMH-Design.

Auf diese Art konnten wir zugleich ein einzigartiges Geschenk für ausgewählte Kunden bereitstellen, während WAKA-BAG einem neuen potenziellen Kundenkreis bekannt wurde. Jeder gewinnt, ob Kunde, Online-Marketing-Agentur oder – in diesem Fall – unsere Kunden mit dem kuschlig-weichen WAKA-BAG zu Weihnachten.

Beitrag von Marco Aures

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